IDconstruct

Identitätskonstruktionen im Lebenslauf - Sekundäranalytische Modellstudie zu Gender, Arbeit und Familie

Universität InPuT      
 
 

Das Projekt

Von 2011 bis 2013 wurde das von der DFG geförderte Forschungsprojekt IDconstruct unter der Leitung von Dr. Thomas Kühn in seiner ersten Projektphase durchgeführt. Es verfolgte eine doppelte Zielsetzung: Prozesse der Identitäts- und Subjektkonstruktion wurden auf der Basis empirischer und theoretischer Analysen aus Geschlechterperspektive zentriert auf die Felder Familie und Arbeit untersucht (inhaltliche Zielsetzung). Anliegen der Forschung ist es, die empirische Untersuchung von Subjektivierungsweisen und individueller Identität im Kontext sozio-kultureller, politischer und ökonomischer Rahmenbedingungen und Herrschaftsstrukturen herauszuarbeiten.

Dieses geschah auf Basis einer Sekundäranalyse qualitativer Daten, welche zugleich als Forschungsstrategie erprobt und exploriert wurde (methodische Zielsetzung). Methodisch ist die Sekundäranalyse mehrerer qualitativer, nicht selbst erhobener Datensätze in der deutschen Wissenschaftslandschaft ein bislang nicht systematisch angegangenes Unter­fangen. Mehrere namhafte Wissenschaftler*innen konnten dafür gewonnen werden, ihre Daten dem Forschungsprojekt IDconstruct zur Erprobung einer qualitativen Sekundäranalyse zur Verfügung zu stellen.

Die bisherige Projektlaufzeit umfasste zwei Jahre und wurde von einem Team von vier Wissenschaftler*innen und mehreren studentischen Hilfskräften durchgeführt. Im Rahmen von IDconstruct verfolgen einige der Mitarbeiter*innen eigene Qualifikationsprojekte.

Die Verlängerung des Projektes wird gegenwärtig beantragt, hierbei wurde sowohl die theoriegeleitete als auch die methodische Zielsetzung erweitert (siehe Vorhaben: zweite Forschungsphase).

 



 
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